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Verkürzte Entwicklungszeit mit dem CDUI-Ansatz

Um qualitativ hochwertige Benutzeroberflächen zu erstellen, nutzen wir den Component-driven-User-Interface-Ansatz (CDUI) und sind begeistert von den Erfolgen, die damit erzielt werden. Dabei dreht sich alles um wiederverwendbare und wiedererkennbare Code-Komponenten, welche das Designen und die Entwicklung neuer Apps immens vereinfachen. In diesem Beitrag haben wir die Vorteile und konkrete Anwendungsfälle gesammelt und eine Liste mit Tipps erstellt, wie man Component-driven-User-Interfaces in den bestehenden Entwicklungsprozess einführen kann.

Unser Einsatz von CDUI:

Statt eine Benutzeroberfläche von Grund auf neu zu entwickeln, haben wir unsere UI-Elemente in wiederverwendbare Komponenten aufgeteilt und führen eine Component-Library. Und tatsächlich kann man es sich als eine Bibliothek für die einzelnen App-Elemente vorstellen. Buttons, Login-Masken, Darstellungselemente - alles wird ein Mal entwickelt und an verschiedenen Orten wiederverwendet. Dadurch sparen wir Zeit in der Entwicklung und stellen sicher, dass unsere Oberfläche einheitlich und konsistent ist. Im Allgemeinen lässt sich sagen, dass wir durch den CDUI-Ansatz schnellere und effizientere Entwicklungszyklen durchlaufen, was wiederum zu einer verbesserten Benutzerfreundlichkeit und Kundenzufriedenheit führt.

Vorteile von CDUI:

  1. Konsistenz: Durch die Verwendung von Komponenten stellen wir sicher, dass unsere Oberfläche konsistent ist. Das bedeutet, dass unsere Benutzer ein vertrautes und einheitliches Erscheinungsbild erleben, unabhängig davon, auf welcher Seite oder welchem System sie sich befinden. Unter Berücksichtigung des CIs und CDs unserer Kunden, werden Designs erstellt, die auf das Unternehmensbild abgestimmt sind. Dies verbessert die Benutzererfahrung erheblich und vermittelt ein professionelles Image.

  2. Wiederverwendbarkeit: Unsere Komponenten können in verschiedenen Teilen der Oberfläche wiederverwendet werden. Dies reduziert den Aufwand der Entwicklung und ermöglicht uns, Änderungen an einem Ort vorzunehmen, anstatt sie überall durchführen zu müssen. Ein einfaches Beispiel sind Buttons, die über die gesamte Bedienoberfläche mehrmals verwendet werden. Dieser Button wird zentral einmalig entwickelt und während des Entwicklungsprozesses beliebig oft verwendet und positioniert. Wird dieser Button verändert, so werden alle Buttons gleichermaßen verändert. Diese modulare Herangehensweise ermöglicht es uns auch, neue Funktionen schneller zu implementieren und die Time-to-Market zu verkürzen.

  3. Skalierbarkeit: Mit dem CDUI-Ansatz können wir unsere Applikation flexibel skalieren. Wenn wir neue Features hinzufügen oder vorhandene aktualisieren möchten, können wir dies problemlos tun, ohne die gesamte Anwendung neu entwickeln zu müssen. Dies spart nicht nur Zeit, sondern auch Ressourcen und ermöglicht es uns, auf die sich ändernden Anforderungen des Marktes schnell zu reagieren.

  4. Collaboration: Die Arbeit mit Komponenten erleichtert die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Teams erheblich. Designer können aktiv an der Entwicklung von Komponenten teilnehmen und Entwickler können mit ihnen zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass die Komponenten den Designrichtlinien und Benutzeranforderungen entsprechen. Auch unsere Kunden profitieren, denn es können einzelne Komponenten angepasst werden, ohne das gesamte Design verändern zu müssen. Dadurch wird die Kommunikation verbessert, Missverständnisse werden vermieden und die Qualität der Endprodukte wird gesteigert.

Empfehlungen für Tools:

Um den Component-driven UI-Ansatz effektiv umzusetzen, empfehlen wir die Verwendung von Tools, die speziell für die Erstellung und Verwaltung von Komponenten entwickelt wurden. Hier sind einige beliebte Tools, die wir selbst nutzen und empfehlen können:

  1. Storybook: Storybook ist ein leistungsstarkes Tool, mit dem Entwickler ihre Komponenten isoliert testen und entwickeln können. Es ermöglicht eine detaillierte Dokumentation, interaktive Vorschau und einfache Navigation durch die verschiedenen Komponenten.

  2. Figma: Figma ist ein Kollaborationstool für Designer, das die Erstellung und Verwaltung von Design-Systemen und Komponenten erleichtert. Es ermöglicht Designern die Erstellung und Freigabe von Designbibliotheken, die von Entwicklern wiederverwendet werden können.

Wie profitiert man am besten von CDUI?

- Planung: Eine solide Planungsphase legt den Grundstein für das Erstellen von leicht verständlichen und wiederverwendbaren Komponenten. Durch ein Design-System mit klaren Leitlinien und gut strukturierten Komponenten wird visuelle Konsistenz gewährleistet. Dies führt zu einer ansprechenden und benutzerfreundlichen Benutzeroberfläche. Zudem minimiert eine effektive Planung Designentscheidungsprobleme, die im Entwicklungsprozess auftreten können, und fördert die kollaborative Arbeit zwischen Designern, Entwicklern und Kunden.

- Dokumentation: Die ausführliche Dokumentation der erstellten Komponenten unterstützt Entwicklerteams bei der leichteren Nachvollziehbarkeit von Zweck, Funktion und Anwendungsweise jeder Komponente. Gut dokumentierte Pattern Libraries oder Designsysteme erleichtern die Teamarbeit und sorgen für eine effiziente Implementierung von Komponenten. Darüber hinaus beschleunigt die Dokumentation den Onboarding-Prozess neuer Teammitglieder und ermöglicht es ihnen, schnell auf die gesamte Komponentenbibliothek zuzugreifen und Beiträge zu leisten.

- Testen: Eine umfassende Teststrategie, einschließlich automatisierter Tests und Unit-Tests für alle Komponenten, gewährleistet einwandfreie Funktionalität in verschiedenen Szenarien. Integrationstests sind ebenfalls wichtig, um sicherzustellen, dass alle Komponenten effektiv zusammenarbeiten und eine optimale Benutzererfahrung bieten. Bei der Teststrategie sollten Accessibility-Tests nicht fehlen, um sicherzustellen, dass die Benutzeroberfläche für alle Benutzer zugänglich und nutzbar ist, unabhängig von deren Fähigkeiten oder technischen Hintergrund.

- Feedback von Benutzern einholen: Um kontinuierliche Verbesserungen an der Benutzeroberfläche vorzunehmen, ist es wichtig, auf das Feedback der Benutzer zu achten. Mithilfe von User-Tests, Umfragen und der Einholung von Rückmeldungen lassen sich Erkenntnisse zur Benutzererfahrung sammeln, die bei der Anpassung der UI-Komponenten helfen. Dadurch können gezielt auf die Bedürfnisse der Benutzer eingegangen und eine zufriedenstellende Benutzererfahrung gewährleistet werden. Echtzeit-Analysen des Benutzerverhaltens können ebenfalls verwendet werden, um Verbesserungsbereiche und neue Ideen für zukünftige Funktionen der Benutzeroberfläche zu identifizieren.

Fazit:

Der Component-driven UI-Ansatz bietet zahlreiche Vorteile, darunter Konsistenz, Wiederverwendbarkeit, Skalierbarkeit und verbesserte Zusammenarbeit. Durch klare Planung, umfassende Dokumentation, regelmäßiges Testen und das Einholen von Benutzerfeedback können Sie am besten von diesem Ansatz profitieren. Beginnen Sie noch heute mit der Nutzung von Komponenten in Ihrer UI-Entwicklung, und verwenden Sie Tools wie Storybook und Figma um den Workflow effizienter zu gestalten. Erleben Sie die Vorteile aus erster Hand und steigern Sie die Effektivität und Qualität Ihrer UI-Entwicklung.

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