Der GPAI-Checker ist unter checkts.gpa.at produktiv im Einsatz und wird aktiv von den Mitgliedern und Nicht-Mitgliedern der GPA genutzt.
Belastbare Verhaltensmuster aus dem laufenden Betrieb:
- 88 Prozent der Nutzer:innen klappen den Paragraphen unter einer Antwort auf - die Quellentransparenz wird aktiv genutzt.
- 12 Prozent klicken direkt weiter ins Rechtsinformationssystem des Bundes.
- Zwei Drittel der Handoffs zu den GPA-Berater:innen kommen aus der Sidebar, der Rest über Mobile und Widget.
- Drei Viertel der Nutzung entfällt auf die schweren Themen (Überstunden, Kündigung, Mobbing, Gehalt).
Technische Ergebnisse:
- Produktionsreifer Domain-Chatbot mit verifizierter Quellenpflicht - keine halluzinierten Paragraphen.
- Open-Source-MCP-Server (ris-mcp) als Nebenprodukt, offen auf GitHub.
- Funktionierende Eval-Pipeline mit automatischen Regressions-Checks vor jedem Deployment.
- Auto-Rollback im AgentHub verhindert, dass die Produktion je in einem kaputten Zustand bleibt.
Fazit
Der GPAI-Checker zeigt, dass AI in regulierten Domänen funktioniert - wenn man die Architektur ernst nimmt. Drei Prinzipien haben sich durchgezogen: Tool-Use als Pflicht (ohne RIS-Treffer keine Zitation), Handoff als Feature (bei Kündigung und Mobbing kann der Bot gar nicht weiterreden, er übergibt), und Governance in strukturierten Regeln statt in Prompt-Text.
Das Muster funktioniert nicht nur für Arbeitsrecht. Versicherung, HR, Steuerberatung - überall wo ein falscher Paragraph richtig weh tut. Mit Studio C und der GPA haben wir den Beweis geliefert, der unter checkts.gpa.at läuft.
Danksagung
Ein Dank geht an Studio C für die präzise Kundenvertretung, die starke Briefing-Arbeit und die gemeinsame Projektführung. Und an die GPA, für den mutigen frühen Einsatz von AI im Mitgliederservice und für Rechtsexpert:innen, die sich die Zeit genommen haben, den Bot Stück für Stück zu kalibrieren.